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Testen der Scroll-Layouts

Geschrieben von Detlev Hagemann. Veröffentlicht in Tipps & Tricks

Quarks XPress verfügt ja schon seit langer Zeit über das Feature der Composition Zones. Für XPress 9 wurde dieses Feature stark für die App-Gestaltung ausgebaut und so zu einem genialen Werkzeug: den Scroll-Layouts.

In Scroll-Layouts lassen sich mit Markern dabei Interaktionen zwischen dem Hauptlayout und den „Scroll-Bereichen“ erzielen. Da jedoch nicht alle Effekte, die in den Scoll-Layouts-Bilderschauen möglich sind, dann auch im Hauptbereich funktionieren (können), gehört Testen zum normalen Arbeitsablauf. Je komplexer diese Interaktionen geplant werden, umso mehr muss getestet werden. Und damit Ihnen nun die Zeit nicht davon läuft …

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Xcode 4.3: Wo versteckt sich nun der iOS Simulator?

Geschrieben von Matthias Guenther. Veröffentlicht in Schritt-für-Schritt Anleitung

Mit Xcode 4.3 hat Apple die Xcode-Installation aufgeräumt:
Es wird kein Ordner '/Developer' auf der Macintosh HD erstellt, der tausende von Unterordnern und -dateien enthält. Stattdessen wird ein einziges Programm names 'Xcode' im 'Programme' Ordner installiert.

Soweit super und sehr aufgeräumt. Nur, wie finde ich den iOS Simulator, der vor Xcode 4.3 als eigenständiges Programm im Ordnerverzeichnis '/Developer/...' lag?

Und warum sollte mich das überhaupt interessieren?

Letzte Frage ist einfach zu beantworten, ich brauche den iOS Simulator, wenn ich Apps (oder Inhalte für Apps) ansehen möchte, die ich nicht mittels Xcode erstellt habe (weil ich kein Programmierer, sondern Designer oder Layouter bin). Ein Anwendungsfall dafür ist ja App Studio von Quark.

So finden Sie den iOS Simulator von Apple, wenn Sie Xcode 4.3 (und höher) einsetzen:

  1. Navigieren Sie zu ~/Programme und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf 'Xcode'.
  2. Wählen Sie „Paketinhalt zeigen“ im Kontextmenü aus. Ein Ordner öffnet sich.
  3. Navigieren Sie sich durch die Ordnerstruktur zu 'Contents/Developer/Platforms/iPhoneSimulator.platform/Developer/Applications/'
  4. Dort sehen Sie 'iOS Simulator.app'. Ziehen Sie dieses Programm als Verknüpfung ins Dock, damit Sie diese Schritte nicht erneut ausführen müssen.
  5. Nun können Sie alle Ordner wieder schließen.
  6. Von jetzt an können Sie den iOS Simulator jederzeit aus dem Dock starten.

Um aus QuarkXPress 9 exportierte iPad Inhalte zu sehen, müssen Sie noch den Quark Issue Previewer installieren.

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PDFX-ready App: Transformationen zwischen Print und Tablet

Geschrieben von Georg Obermayr. Veröffentlicht in Gestaltungstechniken

Vor ein paar Tagen hat Apple die von mir gestaltete PDF-X-ready für den App Store freigegeben. Sie können die App für ein kleines Entgelt hier herunterladen: http://itunes.apple.com/de/app/pdfx-ready/id500554694?mt=8

Nachdem der Schweizer Verein PDFX-ready – der das Ziel hat, die Verbreitung und Akzeptanz von druckfähigen PDF-Dateien zu fördern und dies über verschiedenste Programmeinstellungen, -Profile und Schulungsunterlagen auch aktiv tut – Ende letzen Jahres den Leitfaden als PDF- und Print-Fassung veröffentlich hat (»» hier erhältlich), war die Transformation in ein lebendiges iPad-Produkt eine spannende Erfahrung für mich. Ich konnte gewissermaßen meine eigene Kreatur (ich bin einer der Co-Autoren des Leitfadens) nochmals neu entdecken. Ein paar der Lektionen, die ich dabei gelernt habe:

  • Weg von Print! Mein erster Entwurf war deutlich zu nah dran an den Gesetzmäßigkeiten von Print. Das hat zwar eine große visuelle Nähe zur Print-Fassung hergestellt, wirkte aber nicht „natürlich“ auf dem Tablet. Erst als ich Stück für Stück die Konventionen des Print-Designs über Bord geworfen habe, bin ich zu einem iPad-Erlebniss gekommen. 
  • Inhalte neu denken! Inhalte funktionieren im Print anders als auf dem iPad. Immer wenn ich zu sklavisch versucht habe, die Inhalte auf die Fläche des iPads zu bringen, bin ich gescheitert. Auf dem Tablet ist die Informations-Architektur entscheidend. Inhalte wollen spielerisch und interaktiv erschlossen werden. Daher muss man oft Dinge verbergen oders anders gewichten und Inhaltsblöcke zueinander in neue Kontexte bringen. Die besten Seiten sind die, die erst durch die Interaktion mit dem Betrachter zum Leben anfangen. 
  • Interaktionen sichtbar machen! Wenn man an einem Layout arbeitet, erscheinen die erdachten interaktiven Features immer klar. Wenn aber ein Fremder das eigene Produkt in die Hand nimmt, merkt man erst, ob das Design trägt. Nur wenn alle Interaktionsmöglichkeiten optisch eindeutig erkennbar sind, werden diese auch genutzt. Und nur dann macht das Bedienen des Apps auch Spaß. 
  • Das Medium nutzen! In der App von PDFX-ready können E-Mails mit den Programmeinstellungen verschickt werden. Screenshots – im Print of zu klein und nicht zu lesen – lassen sich nun vergrößern. Eine Liste, die online immer aktuell gepflegt wird, wird als Online-Inhalt eingespiegelt. Alles Beispiele für Dinge, die nur auf dem Tablet funktionieren. Durch den sinnvollen Einsatz dieser Möglichkeiten, in Kombination mit den drei anderen Punkten, werden die Seiten lebendig und dreidimensional. 
  • Testen, testen, testen! Zum Schluss noch etwas eigentlich offensichtliches: Nur in dem man ein Konzept wirklich auf dem iPad ausprobiert, kann man sehen, ob es trägt. Alle Betrachtungen in Layout oder Simulator sind Makulatur im Vergleich zum echten „Touch-Gefühl“. 

Beurteilen Sie das PDFX-ready App – übrigens komplett mit Quark App Studio gestaltet – selbst: Legen Sie PDF-Fassung und iPad-Umsetzung nebeneinander – finden Sie die Transformation gelungen? Welche Erfahrungen haben Sie beim Transfer von Print auf iPad gemacht? 

Wir werden das PDFX-ready App an dieser Stelle in den nächsten Wochen öfter aufgreifen und daraus Diskussionen zum Thema Tablet Publishing anstoßen. 

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Standard & Poors App

Geschrieben von Detlev Hagemann. Veröffentlicht in Beispiele

StanUndPoos-LogoDas Marketing ist 2012 im App-Markt angekommen. Immer mehr kostenlose Firmenzeitschriften sind mittlerweile als Ausgabe für Kiosk-Apps im iTunes-/App-Store erhältlich. Hier stellt sich nicht die Frage nach der Preisgestaltung der App (oder der Ausgabe) im Vergleich zum gedruckten Exemplar:

  • Jeden, den man mit seiner Botschaft mehr erreicht, ist ein Gewinn. 
  • Jeder, der mit der App lesend „spielt“, könnte mehr überzeugt werden.

Ohne Versandkosten – mit Garantie für intensivere Auseinandersetzung des Betrachters mit dem Inhalt.

Klar erkennbare Tendenz für diesen Typ: Apps mit PDF-Feeling sind hier auf dem Rückzug. Der Gegentrend: ähnlich zwar wie PDF-Apps, aber keinesfalls gleich – sehr schlanke Apps mit nur wenigen Navigationsfeatures überzeugen, denn sie konzentrieren den Betrachter auf den Inhalt. Grafisch klare Sprache und einfache wiederkehrende Bedienung sind die Details, die Apps zum Botschafter der Marketing-Botschaft werden lassen.

Ein betrachtenswertes Beispiel ist die Kiosk-App von der Rating-Agentur „Standard & Poors“. Ohne jeglichen Schnickschnack wird nur durch Video-Botschaften und Inline-Text-Scrollen der Lesestoff angeboten. Die Videos sind komplett eingebettet, das treibt zwar die Download-Zeit hoch, aber der gesamte Inhalt kann jederzeit offline konsumiert werden.

Die Standard & Poors-Ausgaben werden mit QuarkXPress in einem QPS hergestellt. Der Herstellungsaufwand fällt dadurch sehr gering aus.

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